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Wilhelm
Schmid
Die Liebe neu erfinden
Von der
Lebenskunst im Umgang mit Anderen
Suhrkamp
Verlag, Berlin 2010
400 Seiten,
gebunden, 19,90 Euro
ISBN
978-3-518-42203-8
Auch als
eBook, 16,99 Euro
Video-Lesung auf "Zehn
Seiten"
Übersetzungen: Niederländisch (2011)
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Die Liebe ist schwierig
geworden. Alles soll sie leisten: uns unendliche Glücksgefühle, unbändige
Leidenschaft und ewige Lust bescheren – allerdings ohne uns in unserer
Freiheit einzuschränken. Kein Wunder also, daß sie diesem Erwartungsdruck
kaum noch standhält: Die Liebe erstickt, wenn sie immer nur Liebe sein
muß.
Manche sprechen daher
schon verzweifelt vom »Ende der Liebe«, viele arrangieren sich mit der
alltäglichen Tristesse dessen, was doch einmal Liebe war, und wieder
andere wollen eine neue »Nüchternheit«, aber die wird die Herzen nicht
wärmen. Ja, die Liebe ist kompliziert geworden, aber ist das etwa ein
Grund, von ihr zu lassen?
Wohl eher nicht, denn die
Liebe ist sinnstiftend wie kaum etwas sonst. Nach dem Ende der Liebe liegt
daher ein Neuanfang nahe, eine Renaissance der Liebe unter veränderten
Vorzeichen. Es ist Zeit, die Romantik zu retten, sie auf neue Weise lebbar
zu machen, die Liebe also neu zu erfinden: als atmende Liebe, die zu einer
pragmatischen Romantik in der Lage ist.
Wilhelm Schmid fragt in
seinem neuen Buch danach, warum die Liebe in unserer Zeit so selten
glückt, und zeigt Wege auf, wie sie dennoch gelingen kann. Seine „Kunst
des Liebens“ zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue
Leichtigkeit der Liebe und des Lebens.
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